BOBCATSSS 2017 Tag 1 – Mittwoch 25.01.2017

Leider verpassten wir durch die lange Anreise die Einführungsveranstaltung und die erste Keynote, welche von Carol Tenopir zum Thema „Information“ gehalten wurde. Bei der Ankunft am Hauptgebäude der Universität von Tampere, in welchem die Tagung stattfand, fiel sofort auf, dass dieses Gebäude sich sehr von der Hochschule Hannover unterschied. Es gab eine großzügige Garderobe, welche vollkommen unbewacht war, und auch kaum sichtbare Schließfächer. Die Vorlesungsräume waren viel größer und oft schräg zulaufend, es gab nur wenige ebenerdige Projekträume. Auch war die Bibliothek, anders als bei uns, in einem ganz anderen Gebäude.

Gegen Mittag nahmen wir an den ersten Paper Sessions teil. Es gab sowohl Paper Sessions im Themenbereich „Interactive Media“, als auch im Bereich „Libraries“ und „Information“, welche vornehmlich von einzelnen Lehrpersonen oder Studententeams gehalten wurden. Diese Paper Sessions waren dabei zumeist kurze Vorträge von etwa 20 Minuten, und es fanden häufig zwei Sessions zu verschiedenen Themenbereichen gleichzeitig statt. Unsere besuchten Paper Sessions waren aus dem Bereich Interactive Media und handelten von „Interactive Media – The E-Learning of generation Z: Generation needs and future perspectives“ und „Design gameful experiences using alternate reality games“.

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Lobby / Quelle: Alina Finger

Wir waren im Gegensatz zu unseren Kommilitonen, die 2016 in Lyon waren, nicht die einzige Studierendengruppe von einer deutschen Hochschule. Auch Studierende der FH Potsdam waren unter den Teilnehmern, sowie einzelne Dozenten der TH Köln und HdM Stuttgart. Leider hatten es die Organisatoren versäumt, bei der Anmeldung die Datenfreigabe für die Teilnehmerliste abzufragen, aber laut Announcement sollen es rd. 220 Teilnehmer aus über 30, auch außereuropäischen, Ländern gewesen sein. Das sind wenig im Vergleich zu den ersten BOBCATSSS-Konferenzen mit über 400 Teilnehmern, aber wiederum viel für den diesjährigen Konferenzort etwas abseits vom Schuss. Auch das Preisniveau in Finnland mag einige Gruppen abgehalten haben, denn viele Studierende müssen trotz umfangreicher Beteiligung mit Vorträgen etc. vor Ort den Großteil der Kosten selbst tragen.

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Flur vor der Mensa / Quelle: Alina Finger

Etwa zeitgleich als die Paper Sessions zu Ende gingen, erreichte uns die Nachricht, dass der verlorene Koffer am Flughafen abgeholt werden könnte. Ursprünglich sollte er zum Hotel geliefert werden, weswegen der betreffende Student den gesamten Morgen am Hotel gewartet hatte um den Koffer zu empfangen – denn das Omena Hotel arbeitet ohne Rezeption und auch ansonsten sehr effizient mit minimalem Personalaufgebot. So machten sich Dozentin und Student gemeinsam auf den Weg zum relativ weit außerhalb der Stadt liegenden Flughafen und brachten den Koffer sicher zurück zum Hotel.

Nach den ersten Paper Sessions fanden außerdem drei Workshops zu den Themen   „What can be tracked, will be tracked“ , „Virtual reality (VR) in mental health treatment: Possibilities and challenges“ und „How can Quantified Self improve Mental Health?“ statt. Diese Workshops wurden dabei von Studierenden teilnehmender Universtitäten in Teams von ca. 3-4 Personen vorbereitet und durchgeführt. Da unsere Studierendengruppe als Jury für die Workshops fungierte, wurden sämtliche Workshops von mindestens zwei Studierenden besucht. Dabei wurden alle Workshops der Konferenz in den von uns als Jury selbstgewählten Kriterien Präsentation, Verständlichkeit, Arbeitsaufgaben/-gestaltung, Mediennutzung, Zeitmanagement, Wissensvermittlung und Relevanz des Themas bewertet. Während der Workshops am Mittwoch lernten die Studierenden dabei einige neue Technologien und Strategien der Informationsvermittlung, auch anhand von praktischen Beispielen und Arbeitsaufträgen kennen.

Nachfolgend begann das Social Program, bei welchem den Teilnehmern sowohl die finnische Kultur, als auch Bibliotheks- und Informationseinrichtungen näher gebracht wurden. Dabei agierten die Studierenden der Universität Tampere als lokale Guides.

Der rundum gelungene Tag wurde mit einem Gala Dinner im Finlayson Palace  abgerundet. Dabei gab es sowohl traditionelle finnische Musik, als auch einen geschichtlichen Einblick und finnische Speisen. Studierende und Dozenten der Den Haag University haben einige Bilder hier eingestellt.

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Finlayson Palace / Quelle: Alina Finger

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Gedeckte Tafel beim Gala Dinner / Quelle: Alina Finger

Alina Finger und Lia-Marike Zimmermann

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