BOBCATSSS 2019 – Tag 1

Die 27. BOBCATSSS-Konferenz findet dieses Jahr vom 22. bis zum 24. Januar in Osijek in Kroatien statt. Organisiert wurde sie gemeinsam von Studierenden aus Kroatien, Schweden und den Niederlanden. Dieses Jahr machte sich eine Gruppe von sechs Studierenden und zwei Lehrenden der Hochschule Hannover (Studiengang Informationsmanagement) auf den Weg nach Kroatien, um an der Konferenz teilzunehmen und ein Poster zu präsentieren. Bereits auf dem Weg zur Osijek Universität zeigte sich die Stadt von ihrer schönsten Seite – Schnee wohin man auch blickt.

Foto: Christian Wartena

Wie immer begann die Konferenz mit der Registrierung, bei der man sich noch für die Social Events (z. B. Museumsbesuche, Walking Tour, Pub Quiz etc.) anmelden konnte. Sobald alle zusammengefunden hatten, wurde die BOBCATSSS mit einigen Hinweisen zum Ablauf, sowie inspirierenden Worten eröffnet. Die Keynote von Koraljka Golub beschäftigte sich mit dem Thema iSchools – also um interdisziplinäres Lehren und Lernen.

Foto: Silke Clausing

Nach der Keynote konnten sich alle Teilnehmer beim „Get Together Coffee“ mit Gebäck und Getränken stärken, bevor es mit den Vorträgen und Workshops weiterging.

Foto: Christian Wartena

Ab 13 Uhr fand ein Workshop zu Augmented Reality am Arbeitsplatz statt. Fünf Sudierende verschiedener Universitäten haben ihn gemeinsam durchgeführt. Neben der Bedeutung von AR für Bildung, Medizin, Archive, Museen und Bibliotheken durften die Teilnehmer auch mit der App WallaMe einmal selbst ausprobieren, wie genau AR funktionieren kann.

Nach einer kurzen Mittagspause begann die Walking Tour um 15.30 Uhr in der Innenstadt. Der Stadtführer Igor erzählte den Teilnehmern von der Geschichte Osijeks. Nachdem die Teilnehmer durch die Altstadt geführt wurden und das letzte erhaltene Stadttor sahen, ging es weiter Richtung Oberstadt. Die Walking Tour endete an der großen Stadtkirche.

Foto: Aline Brun

Nach der Walking Tour ging die diesjährige BOBATSSS-Gruppe in ein nah gelegenes Café. Alle waren durchgefroren und wollten etwas Warmes trinken. Danach teilte sich die Gruppe auf. Die meisten nahmen am Pub Quiz im Cadillac teil. Dort wurden in fünf Runden Fragen zu Allgemeinwissen, Filmen und Serien, Musik, Informationswissenschaften und der BOBCATSSS gestellt. Dabei lohnte sich das Wissen aus dem ersten Semester Basiskompetenz Erschließung endlich mal.

Leider verpasste die Gruppe der HSH knapp das Finale – dafür waren die Chips kostenlos.

Aline Brun & Alina Balandis

BOBCATSSS 2018 in Riga – Anreise Dienstag 23.1.18

BOBCATSSS ist eine von Studierenden organisierte internationale Konferenz der Bibliotheks- und Informationswissenschaften, die bereits seit 26 Jahren jährlich an Universitäten in Europa ausgerichtet wird. Workshops und Paper Sessions stehen im Mittelpunkt der BOBCATSSS. Sie behandeln Fragestellungen zu den jährlich wechselnden Themenschwerpunkten und dienen dem internationalen Networking von Studierenden, Professoren, Forschenden und anderen Interessierten. An der Erstausrichtung 1993 waren die Universitäten in Budapest, Oslo, Barcelona, Kopenhagen, Amsterdam, Tempere, Stuttgart, Szombathely und Sheffield beteiligt – in Anlehnung hieran entwickelte sich das Akronym BOBCATSSS. Während der letzten Jahre sind weitere –insbesondere osteuropäische – Städte dazugestoßen. Die Konferenz steht unter der Schirmherrschaft von EUCLID (European Association for Library and Information Education and Research).

Die 26. BOBCATSSS-Konferenz findet vom 24. bis 26. Januar 2018 unter dem Thema „The Power of Reading“ in Riga, Lettland statt. Sie wird organisiert von der Latvijas Universitātē in Kooperation mit der Eötvös Loránd Tudományegyetem (University of Budapest) und wird zum hundertjährigen Jubiläum Lettlands das zweite Mal in der lettischen Hauptstadt ausgerichtet. Es ist bereits die dritte Teilnahme von Studierenden der Hochschule Hannover an der Konferenz (BOBCATSSS 2017 in TampereBOBCATSSS 2016 in Lyon), die dieses Jahr erstmalig unter der Anleitung der Dozentinnen Ina Blümel und Silke Clausing selbst eine PechaKucha-Präsentation (20 Folien, 20sek/Folie) zum Thema Informationskompetenz halten werden. Die Gruppe setzt sich aus 10 Studierenden des dritten und fünften Fachsemesters des Studiengangs Informationsmanagement zusammen.

Anreise

Die Anreise startete am 23.01. um 5 Uhr morgens am Terminal A am Flughafen Hannover. Im Gegensatz zum letzten Jahr verlief die Anreise reibungslos. Nach einem ca. halbstündigen Flug über Deutschland, stand der Reisegruppe ein planmäßiger Aufenthalt von drei Stunden in Frankfurt bevor. Am Gate in Frankfurt stießen drei noch fehlende Studierende zur Gruppe hinzu. Außerdem checkten neben uns einige andere BOBCATSSS-Gruppen ein, unter anderem ca. 30 französische Studierende, die wir auch später im Hotel wiedertreffen sollten. Weiter ging es mit einem entspannten Flug nach Riga – und einige nutzten die zwei Stunden, um etwas Schlaf nachzuholen…

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Der Anflug auf Riga – Bild: Alina Balandis

Nachdem auch noch der (oder die) letzte seinen Koffer vom Gepäckband stemmen konnte, wartete der Bus Richtung Innenstadt bereits vor der Ankunftshalle. Trotzdem erwartete die Reisegruppe noch ein (kurzer) Marsch zum Hotel, der bereits eine Kostprobe der stechenden Kälte bot, weshalb die Ankunft im Hotel sehnlichst erwartet wurde. An der Hotelrezeption gab es dann das erste Mal kleine Komplikationen. Erst sollten zwei Teilnehmerinnen ihr Hotelzimmer direkt bezahlen und als dieses Missverständnis aus dem Weg geräumt war, blieb immer noch die Frage: Wer zahlt denn für die Minibar? Kreditkarte, bitte! Letztendlich durften jedoch alle endlich in ein minibarloses Hotelzimmer ziehen und sich etwas von der zehnstündigen Anreise erholen.

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Die Düna (auch als Schicksalsfluss bekannt) – Bild: Aline Brun

Als die Akkus wieder ausreichend aufgeladen waren, machten sich die Studierenden (und Dozentinnen) in Kleingruppen auf, um Rigas Innenstadt zu erkunden. Hier wurden bereits einige Eindrücke über die kopfsteingepflasterte City gewonnen, doch auf das gemeinsame Abendessen im Folkklub Ala Pagrabs wurde mit leerem Magen und kalten Füßen mehr hingefiebert. Das leckere typisch lettische Dinner wurde von angenehmer Live-Musik begleitet.

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Jamsession im Ala Pagrabs – Bild: Aline Brun

Nach einem insgesamt sehr positiven, jedoch anstrengenden Anreisetag freuten sich alle Exkursionsteilnehmer auf eine erholsame Nacht.

Aline Brun, Helena Schugt